Innovation_Tourenskischuhe_Atomic_Backland

Produktinnovation - Tourenskischuh

AUSGANGSSITUATION

Atomic ist ein weltweit führender Wintersportartikel-Hersteller mit Sitz in Altenmarkt, Österreich. Atomic plante den Einstieg in den wachsenden Tourenskimarkt. Für das Unternehmen war es wichtig, mit dem ersten Versuch ein erfolgreichen Tourenskischuh zu entwickeln.

ERZIELTE VORTEILE
  1. Identifikation neuer und unerfüllter Kundenbedürfnisse
  2. Reduktion von Innovationsrisiken und -kosten
  3. Höherer Grad der Produktinnovation
  4. Sehr klare Produktentwicklungs- und -kommunikationsziele

„The method provided us with measurements on what our points of differentiation and points of parity are. Now we are able to prioritize R&D developments and effectively target our communication on what customers are looking for. This process gave us a completely new perspective on our product.“

Jason Roe, Business Unit Director, Ski Boots

ANSATZ
Kundenzentrierte_Innovation

Viele Produktentwicklungen scheitern. Unser Ansatz der kundenzentrierten Innovation macht es möglich einen höheren Innovationsgrad zu erreichen und dabei das Risiko von Innovationsflops um mindestens 50 Prozent zu senken. Hierfür erarbeiteten wir ein tiefgreifendes Verständnis der Kundenbedürfnisse im Tourenskibereich, die wir in weiterer Folge priorisiert haben. Dabei sind wir in vier Schritten vorgegangen: Gather, Measure, Enrich & Create, Verify & Test.

EMPFEHLUNGEN
Atomic_Backland_Kundenbedürfnisse

Durch die Gather- und Measure-Phasen konnten wir insgesamt 174 Bedürfnisse identifizieren und ihre Innovationspotenziale in einer Online-Umfrage errechnen. Die Innovationspotenziale stecken in jenen Bedürfnissen, die von Konsumenten erwünscht, aber von den bestehenden Produkten am Markt noch nicht ausreichend adressiert sind:

  1. ein Tourenskischuh, in dem man sich möglichst natürlich (wie in einem Wanderschuh) bewegen kann
  2. ein atmungsaktiver Tourenskischuh, der Füße trocken hält und schnell trocknet
  3. ein Innenschuh, der frei von Gerüchen und waschbar ist
  4. ein Tourenskischuh, der die optimale Balance zwischen Beweglichkeit und Halt bei der Abfahrt bietet („natural movement“)
  5. eine rutschfeste Sohle
AUSWIRKUNGEN
Atomic Backland Innovationserfolg

Das neu entwickelte Produkt traf auf Anhieb die Bedürfnisse der Endkunden und des Skifachhandels und hat die Verkaufserwartungen bei weitem übertroffen. Die erzielten Ergebnisse halfen Atomic:

  1. neue Kundenbedürfnisse zu identifizieren
  2. Innovationsrisiken und -kosten zu reduzieren
  3. Prioritäten in der Produktentwicklung zu setzen
  4. die wichtigsten Produkteigenschaften gezielt zu kommunizieren

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Innovation_B2B

Innovation und Denkmuster

AUSGANGSSITUATION

Das Swarovski Gemstones Business ist Innovations- und Marktführer für echte und künstliche Edelsteine. Innovation bildet den Kern des Unternehmens, das mit neuartigen Produkten internationale Standards in der Schmuckbranche gesetzt hat. Der Auftrag an Implicity war, dem Unternehmen zu helfen, neue Innovationsfelder zu identifizieren.

ERZIELTE VORTEILE
  1. Identifikation von unerfüllten Kundenbedürfnissen
  2. Klarer Innovationsfokus
  3. Wahrnehmung von eigenen Denkmustern, blinden Flecken und ihren Auswirkungen auf Innovationsentscheidungen
  4. Startschuss für eine strategische und abteilungsübergreifende Serviceinnovation

„Die Berater überzeugten durch einen sehr guten Mix an Professionalität, Fokus, Menschlichkeit, Motivation & Humor.“

Isabella Kronberger, Product Manager Innovations

ANSATZ
Kundenbedürfnisse_messen_und_priorisieren

Um die Innovationssuchfelder zu identifizieren, sind wir in zwei Schritten vorgegangen:

Analyse der Kundenbedürfnisse und Innovationspotenziale: Zunächst erarbeiteten wir in Interviews mit Mitarbeitern und Kunden ein fundiertes Verständnis der Kundenbedürfnisse entlang der gesamten Produktwertekette, d.h. von der Bestellung bis zur Verwertung der Unternehmensprodukte. Die über 100 identifizierten Bedürfnisse ließen wir daraufhin von rund 25 Prozent der B2B-Kunden in einer Online-Umfrage bewerten und priorisieren.

Analyse der Innovationsdenkmuster: Im zweiten Schritt gingen wir in mehreren Workshops der Frage auf den Grund, wie das Unternehmen die bislang nicht optimal erfüllten Kundenbedürfnisse wahrnehmen und damit Innovationspotenziale realisieren kann. Dieser Schritt ist vor allem dann entscheidend, wenn ein Unternehmen größere Innovationssprünge beabsichtigt. Wir entdeckten dabei, dass aufgrund der vergangenen Erfolge Innovation implizit mit technischer Produktinnovation gleichgesetzt wurde. Mögliche Serviceinnovationen mit großem Kundennutzen wurden dadurch bislang tendenziell vernachlässigt.

EMPFEHLUNGEN

Auf Basis der identifizierten Innovationspotenziale und der unternehmerischen Denkmuster empfahlen wir Swarovski folgendes:

  1. Ein ausschließliches Festhalten am Muster der Produktperfektionierung könnte sich langfristig als dysfunktional erweisen und erfolgreichen Innovationen im Weg stehen.
  2. Innovationen sollten auch im identifizierten Servicebereich gesucht werden. Hier befinden sich unerfüllte Kundenbedürfnisse und Potenziale für größere Innovationssprünge.
AUSWIRKUNGEN
  1. Die erarbeiteten Erkenntnisse führten zu einem strategischen Zukunftsprojekt mit dem Ziel, die Branchenstandards im Servicebereich neu zu definieren.
  2. Das Unternehmen wurde sich der eigenen Denkmuster und ihrer Auswirkungen auf Innovationserfolge bewusst.
  3. Swarovski kann neue Perspektiven außerhalb traditioneller Kerngeschäftsfelder besser wahrnehmen und das Risiko „Blinder Flecken“ als Folge „automatisierter“ Entscheidungen vermeiden.
Silos_und_Change_Management

Change Management

AUSGANGSSITUATION

Unser Kunde ist ein etabliertes mittelgroßes Unternehmen mit einem Umsatz im zweistelligen Millionenbereich. Der Kunde stand durch neue Entwicklungen im Unternehmensumfeld unter erhöhtem Veränderungsdruck. Die wachsende Anzahl an Projekten und widersprüchliche Abteilungsinteressen gefährdeten allerdings das Erreichen der Unternehmensziele. Implicity hatte die Aufgabe, Entwicklungsfelder für Prozessinnovationen zu identifizieren und ihre abteilungsübergreifende Umsetzung sicherzustellen.

ERZIELTE VORTEILE
  1. Sehr klarer Fokus für die künftigen Veränderungsprojekte
  2. Verstärktes Vertrauen innerhalb des Management Teams
  3. Systematisches Change Management
  4. Erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Ergebnissen

„Implicity hat in der Strategie-Klausur, aber auch schon in der Vorbereitungsphase mit ihrem Input, Ideen und Sichtweisen das Unternehmen bereichert und ganz entscheidend zu neuen Impulsen für uns beigetragen.“

Vorsitz Top Management Team

ANSATZ

In Interviews mit einzelnen Mitgliedern des Management Teams und einer weiterführende Analyse identifizierten wir folgende Veränderungsblockaden:

  1. Unzureichender Zusammenhalt im Management Team
  2. Unaufmerksamkeit des Management Teams und der Mitarbeiter gegenüber den Veränderungsprojekten
  3. Wenig Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinaus – „Silo“-Denken
  4. Fehlende Sichtbarkeit der Ergebnisse
  5. Fehlendes Projekt-Management

Zusammen mit dem Management Team erarbeiteten wir auf Basis unserer Vorschläge mögliche Lösungsansätze.

Insgesamt haben wir folgende Schritte durchgeführt:

  1. Führungskräfte Workshop
  2. Management Coaching
  3. Konzeption und Moderation der Strategie-Klausur
  4. System für die abteilungsübergreifende Priorisierung von Veränderungsvorhaben
  5. Entwicklung des Change-Prozesses
EMPFEHLUNGEN
Change_Management_Prozess

Die Empfehlungen an das Management Team beinhalteten folgende Maßnahmen:

  1. Einführung eines systematischen Change-Prozesses (siehe Grafik)
  2. Stärkeres Einfordern von Ergebnissen durch das Management Team
  3. Stärkung der formlosen Kommunikation über die Hierarchiestufen hinweg
  4. Unterstützung der Führungskräfte durch das Management Team
  5. Systematische Priorisierung von Change-Themen und ihre Verknüpfung mit der Unternehmensstrategie
  6. Klare Zuordnung und Übernahme von Verantwortlichkeiten
AUSWIRKUNGEN

Die Auswirkungen unserer Arbeit wurden insbesondere in folgenden Bereichen sichtbar:

  1. Sehr klarer Fokus für die künftigen Veränderungsprojekte
  2. Verstärktes Vertrauen innerhalb des Management Teams
  3. Eine spürbare Aufbruchsstimmung unter den Führungskräften
  4. Neue Motivation festgefahrene wichtige Projekte wiederzubeleben
  5. Verbesserte Einhaltung der vereinbarten Projektdeadlines und erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Ergebnissen
  6. Vereinfachte Kommunikation zwischen dem Management Team und den Führungskräften, sowie zwischen unterschiedlichen Abteilungen
  7. Systematische Bewältigung von Veränderungen

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